Twist-off-Kronenkorken

Bei diesem Kronenkorken ist alles anders: Blechdicke, Lack und Compound. Das Blech ist dünner, damit es sich beim Verschließen des Kronenkorkens leichter dem Gewinde der Flaschenmündung anpaßt, Lack und Compound müssen das leichte Öffnen unterstützen. Der Twist-crown ist nur für Einwegflaschen geeignet, da das Gewinde beim Öffnen beschädigt werden kann. Erhebliche Mündungsunterschiede der twist-off Flaschen erfordern umfangreiche Probeläufe beim Kunden, um die Kompatibilität von Flasche und Kronenkorken zu verifizieren, inklusive des Verschließprozesses sowie ggf. der Pasteurisation.
Folgende Verarbeitungshinweise sind unbedingt zu beachten:

1. Flaschenmundstück in Überein-
stimmung mit CE.T.I.E-GME 14.1
Standard (vom Flaschenhersteller
anzufordern).
2. Verschließdurchmesser
von 28,5 – 28,7 mm.
3. Nach dem Verschließen müssen Füllgutreste gründlich mit Heiß- und
Kaltwasser entfernt werden, an
schließend Einsetzen von Blasdüsen.
Füllgutreste zwischen dem Twist-off
Kronenkorken und dem Flaschen-
mundstück oder dadurch entstehen-
der Rost erhöhen die Aufdrehwerte!

























    4. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anlagenhersteller, der über Empfehlungen zu einem solchen System verfügt.
    5. Eine genaue Zentrierung der Flaschen und Kronenkorken beim Verschließen muß gewährleistet sein.
    6. Test auf Kompatibilität Flaschenmündung, Kronenkorken und Verarbeitungsparameter in der Brauerei inkl. ggf. Pasteurisation.
























    6. Nicht parallele Nähte an der Flaschenmündung können zu schlechten Aufdrehwerten, z.T. auch zu Leckagen führen.
    7. Das System Twist-off-
    Kronenkorken und Flaschen-
    mündung hat eine wesentlich schwächere Seitenschlagfestigkeit
    als der Standard-Kronenkorken
    und kann auch die Stapelfähigkeit
    des Gebindes beeinträchtigen.

    Die ausgereifte Technik des Kronenkorkens macht
    seine Handhabung einfach. Dennoch seien an dieser Stelle
    einige praktische Ratschläge gegeben.

    Handlingshinweise

    1. Die Kronenkorken müssen, um
    Korrosion zu vermeiden, trocken
    und gut belüftet gelagert werden.
    Die Luftfeuchtigkeit sollte 60 % nicht
    überschreiten, die Temperatur
    15-20° C. betragen.
    2.Die Kronenkorken sind vor Fremd-
    stoffen, die ihre Geschmacks- und
    Geruchsneutralität beeinflussen
    könnten, zu schützen.
    3. Korker, Hopper und Zuführungen
    sind regelmäßig zu reinigen, damit
    der einwandfreie Lauf der Kronen-
    korken nicht beeinträchtigt wird.
    Insbesondere gilt dies bei ganz-
    flächiger Bedruckung oder Lackierung.
    4. Nach dem Verschließen sind Füll-
    gutreste zwischen Flaschenmün-
    dung und Kronenkorken gründlich
    von schräg unten abzuduschen und
    – nachdem sich die Bierreste im
    Wasser gelöst haben – zu trocknen,
    um ein Korrodieren zu verhindern.
    5.Bei Neuglas ist darauf zu achten,
    dass die Heißendvergütung der
    Flaschenmündung 10 ctu nicht
    überschreitet, da sie ein Rosten
    des Kronenkorkens bewirkt.
    6.Das Vollgutlager muß ebenfalls
    gut durchlüftet und gleichmäßig
    temperiert sein. Temperatur-
    unterschiede von Füllgut und Lager
    sind zu vermeiden, damit sich kein
    Kondenswasser bildet.

    Bei der Feststellung von Mängeln
    benötigen wir zur Rückverfolgung
    der betreffenden Charge die auf
    dem Etikett vermerkten Angaben,
    insbesondere Datum und Uhrzeit
    der Fertigung.