Die Bedruckung der lackierten Blechtafeln ist der anspruchsvollste
Produktionsschritt bei der Herstellung des Kronenkorkens.

Eine Druckmaschine mit
4 Farbaggregaten und
UV-Trocknung, Bj. 2009,
erfüllt die höchsten
Kundenanforderungen
an eine einwandfreie
Markenpräsentation.

Bedrucken – vom Entwurf zum
individuellen Markenauftritt

Die Entwürfe der Marketingverantwortli-
chen werden zunächst auf mögliche
technische Problemstellungen geprüft,
die sich bei der Übertragung auf das
spezifische Produkt Kronenkorken er-
geben können. Unter Umständen müs-
sen Zeichen oder Schriften geringfügig
erweitert werden, damit sie bei der Be-
druckung nicht »zulaufen«, die geeig-
nete Spiegelgröße ist zu
berücksichtigen sowie der erhöhte Ab-
rieb, der bei einem bedruckten Zacken-
rand durch den späteren Verschließ-
vorgang entstehen kann.
Dann werden die Daten graphisch
aufbereitet und als pdf dem Kunden zur
Begutachtung und Genehmigung elek-
tronisch zugeleitet.
Gleichzeitig werden die gewünschten
Farben in speziell für den Blech-
druck geeignete Rezepturen übersetzt.
Es folgt die Herstellung der Druckplat-
ten. Die spezifischen Daten des einzel-
nen Dekors werden EDV-gespeichert
und können direkt in die Maschinen-
steuerung transferiert werden. Zur
Sicherung gleichbleibender Farbwerte
werden Farb- und Feuchtmittelzugaben
elektronisch überwacht. Da der Druck-
träger Blech sehr empfindlich auf äu-
ßere Einflüsse reagiert, kann es den-
noch zu leichten Farbschwankungen
kommen. Hier sind die Kenntnisse
hochqualifizierter Drucker gefragt.
Das Rüsten der Druckmaschinen ist
besonders aufwändig. Farbkästen und
Druckwalzen müssen gründlich ausge-
waschen werden, beim Einrichten der
Druckplatten ist auf den einwandfreien
Zusammendruck der Farben zu achten.
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